Stress als Trigger des Lipödems

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Stress ist definitiv der gewöhnliche, mittlerweile total unterschätzte, beste Freund der Menschheit geworden. Ohne, dass wir es meist bemerken, steht unser Körper schon längst unter einem gewissen Stress, der bereits sehr gesundheitsschädlich ist. Da wir Menschen aber Gewohnheitstiere sind und immer mehr im Alltag darauf trainiert werden zu funktionieren und Dinge dafür auszublenden, hören wir nicht mehr bewusst auf unseren Körper und wundern uns, wenn wir irgendwann krank sind. Wenn man aber dann nachfragt, ob man eventuelle Vorzeichen erkannt hat, bekommt man meist folgende Antwort: „ Wenn ich jetzt darüber nachdenke hab ich mich schon schwächer und schlechter gefühlt aber ich dachte das ist normal und geht wieder weg, habe es deswegen nicht weiter beachtet!“…

Und genau DAS ist die alarmierendste Situation! Wenn man denkt es geht wieder weg oder man sei es ja gewohnt….!

Dann befindet man sich  bereits in einer Dauerstresssituation, an der man sich gewöhnt hat. Somit hat „Freund“ Stress jetzt Unmengen an Zeit und Gelegenheit sich im Körper und in der Psyche breit zu machen und sich in aller Seelenruhe wie ein Virus festzusetzen.

Nach 3 Hörstürzen und Depressionen, weiß ich genau wovon ich rede!

Es gibt positiven und negativen Stress, es ist alles eine Frage der Wahrnehmung und der inneren Einstellung. Bei negativem Stress, wie es bei Perfektionisten meist der Fall ist, steht man ständig unter innerlichem Druck und hat mit Ängsten etc. zu tun.

In andauernden-negativen Stresssituationen wird unter anderem Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet (und noch weitere Nervenbotenstoffe), dadurch wird das Immunsystem heruntergefahren, Glucose wird freigesetzt als Energieträger, was den Körper in Überlebensmodus bringt. Dieser Prozess greift in den Fettstoffwechsel ein somit werden Fettdepots angelegt, das passiert durch die Freisetzung von Glucose (Zucker). Die Glucose wird in Fett umgewandelt und in den Fettdepots gespeichert, weshalb man dann zusätzlich zunimmt.

Zusätzlich nehmen die entzündlichen Prozesse im Körper zu, wenn die Konzentration der Stresshormone hoch bleiben. Das wäre letztendlich die Erklärung dazu, warum man in langen Stresssituationen Lipödem-Schübe bekommt!

Deswegen wird dringend empfohlen, den Körper nicht einem andauernden, negativen Stress auszusetzen, wie z.B.: Diäten, Arbeiten ohne adäquate Pausen, negative-psychische Belastungen etc.!

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